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Aktuelles Projekt, welches gerade abgeschlossen wurde, sind vier Arcade Lights, die im Flippermuseum an die Decke geschraubt werden. Dies wird dann den Bereich der Arcademaschinen zieren und für eine entprechende Atmosphäre sorgen, also hoffentlich 🤔

Bilder sind leider nicht so der Hit, irgendwie klappt das mit dem Handy und der Belichtung nicht so richtig.

 

 

 

 

Herstellung

zuerst werden die Seitendeckel und die Ober- und Unterseite zugesägt und hergestellt.Wie auf dem Bild ersichtlich, ist das Seitenteil bereits mit Rundungen versehen. Hierbei handelt es sich um die Schablone, mit der alle weiteren Teile dann bündig gefräst wurden.

Nachdem die Teile zugesägt waren, konnte schon mal damit begonnen werden, die Deckel zu nuten. Die sind der einfache Teil, bei den Seitendeckeln wird's etwas komplizierter, aber dafür hat man ja ne Schablone.

 

Abstände richtig eingestellt und dann wieder laufen lassen.

 

Jetzt erst mal anpassen, ob alles so zusammen passt, wie vorgestellt. Plan gibt's nämlich keinen.

Wie man sieht, ist der Deckel noch etwas zu lang, deswegen wird er gekürzt und dann passt es auch. Da die Deckel später angeschraubt werden, zeiche nich das auf der Schablone ein und makiere die Bohrlöcher.

 

während der nächsten Schritte wird die Beleuchtung angepasst und dann die Lakierung gemacht. Die Beleuchtung ist das billigste und häßlichste Model, welches es im Baumarkt gibt, Preis unter 10 €. Weil es aber diagonal nicht ganz gepasst hat, die Marquees waren bereits vorhanden, musste ich das Teil dann an einem Ende etwas kürzen. War kein Problem, da es ja ganz billige LED Streifen sind, die um 2 cm gekürzt werden konnten. Die Lampe selber ist ja hinterher verbaut, kann also niemand dran fassen und sich nen Stromschlag holen.

 

Lackieren war dann wieder der Massenjob, alles auf die Werkbank, einsalben, trocknen, einsablen, trocknen, schleifen, einsalben, trocknen, Feinschlif - fertig.

Was dann kommt war ein Versuch, allerdings hatte ich das bereits mit einem Probestück getestet. Die fertig lackierten Teile wurden komplett mit Malerkrepp zugeklebt. Das wird dann richtig angerieben und auf der Oberfräse auf den gewünschten Seiten rund gefräst.

 

Nachdem die Rundung gefräst wurde, wieder das Krep anpressen und mit Klarlack die komplette Kante lackieren. Das schließt die kleinen Kanäle, in die sich die Farbe zieht und danach kann man einfach mit einer Farbe der eigenen Wahl die Rundung anmalen. Das sieht man auf dem zweiten Bild hinten links. Nach dem Entfernen des Kreppbandes hat man dasn eine Kante, die einer T-Molding Kante ähnlich sieht.

Zugegeben, das mit dem Pressspan ist an dieser Stelle etwas gewöhningsbedürftig, allerdings hängen die Lampen später in einer Höhe von drei Metern, der Raum ist dunkel und die Menschen sind auf die Maschinen konzentriert. Den Kompromis bin ich dann eingegangen, vor allem, weil T-Molding Kanten das ganze extrem verteuert hätten.

Was jetzt noch fehlte war die Aufhängung. Dafür habe ich Stangen, die beim IKEA Stolmensystem als Kleiderstangen dabei sind, auf die ensprechende Länge gekürzt und angeschraubt. Da die Stangen auf beiden Steiten mit Gewinden versehen sind, wurde die Mitte herausgenommen, die Gewinde durch den Deckel verschraubt und befestigt. Vorher aber noch mit silbernem Metalllack veredelt.

 

Auf dem zweiten Bild sieht man, dass die Stangen alle im oderen Bereich gelocht sind, das benötige ich später für die Aufhängung. Diese wird relativ einfach mit einem Besenstil gemacht, der gekürzt und der Länge nach durchbohrt wird. So kann man dann eine Schraube in die Decke drehen und von beiden Seiten her die Lampen verschrauben.

✅ Tip: Wer mehrere dieser Lampen aufhängen will, der macht sich am Besten eine Schablone mit Löchern im entsprechenden Abstand, die man an die Decke hängt / Hält und einfach nur den Besenstil durchsteckt und anschraubt. Dadurch stimmt dann der Abstand und man muss nicht noch lange messen. Bei uns war es einfach, da die Lampen an die Deckenbalken kamen, die Schablone war rechtwinklig und konnte einfach festgezwingt werden. Hatte auch den Vorteil, dass man die spätere Positiion schon mal gesehen hat.

Hier mal die Lampen nach der Fertigstellung, jeweils von beiden Seiten fotografiert:

 

 

 

 

 

Ach ja, die Stromkabel wurden in der Mitte oben duch den Deckel gezogen.

Fertig sind die Lampen, auf zum Familienfoto 😀

und dann nochmal im Einsatz nach der Montage

Hoffe, ich konnte euch ne Anregung geben, wie man den eigenen Gameroom etwas pimpen kann. Empfehlen würde ich für so ein Projekt in jedem Fall eine Materialstärke von 19 mm, ich hatte 16 mm zur Verfügung. Wer es so machen will wie ich, der sollte bei geringer Deckenhöhe Vollholz oder Leimholz nehmen, schön abschleifen und grundieren. Dann kommt auch die Oberfläche besser raus, oder direkt auf T-Moldung Kanten zurück greifen.

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