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Um den VPin zu betrieben, ist natürlich auch die Stromversorgung am heimischen Stromnetz zu beachten. Hier stellt sich allerdings schnell die Frage, wie das am geschickesten realisiert wird. Ich habe eine 10-fach Steckdosenleiste aus einem Serverschrank eingebaut, die ich noch hatte.

Vorteil dieser Leisten ist in meinen Augen, dass sie einen Winkel haben, den man individuell einstecken kann und somit die Neigung der Steckdosenleiste verändert wird. 

Diese Leisten haben oft auch einen zentralen Ein-/Ausschalter und Überspannungsschutz.

So ein Überspannungsschutz ist in meinen Augen wichtig, für den Fall, dass es einen Stromausfall gibt. Wenn der Strom zurück kommt, können sehr hohe Spannungsspitzen entstehen, die dann dafür sorgen, dass einzelne Geräte daran sterben. 

Ich habe meine Steckdosenleiste in Kombination mit einem Einschaltstrombegrenzer aus dem Baumarkt in Betrieb, da ich eine geschaltete Funksteckdose benutze, um den VPin ein, bzw. aus zu schalten. Vorteil ist, dass die Geräte nicht ständig im Stand by Modus laufen und Strom ziehen. Einschaltstrombegrenzer sind kleine Vorsatzgeräte, die zuerst in die Steckdose eingesteckt werden und dann erst kommt das eigentliche Gerät. 

Mit so einem Gerät wird verhindert, dass zu Angang ein zu hoher Strom fließt, der die Sicherung im Sicherungskasten zur Auslösung bringt. Das hängt damit zusammen, dass zunächst alle Geräte stromlos sind und dann plötzlich, wenn der Strom kommt, werden alle Bauteile mit Strom versorgt und "ziehen" entsprechende Leistung aus der Steckdose. Das kommt daher, dass Bauteile wie Kondensatoren oder Spulen diesen Strom benötigen, um funktionsfähig zu sein. Im ersten Moment jedoch stellen diese Bauteile für den Stromkreis einen Kurzschluß da, der dann zur Auslösung der Sicherung führt. Der Einschaltstrombegrenzer verhindert das zuverlässig und ist gar nicht so teuer.

Eine Alternative sind soganannte Master/Slave Steckdosen. Hier werden einer oder mehrere Steckdosen als Master angeordnet, die anderen sind dann die Slaves. Wird der Master, beispielsweise der Monitor, ausgeschaltet oder in Stand by gebracht, schaltet der Masgter die Slaves ab, so dass diese keinen Strom mehr bekommen. Sartet man den Master erneut, werden in folge auch die Slaves mit Strom versorgt und die gesamte Kombination nimmt ihren Dienst auf. 

Beispielsweise diese Bauart: 

oder etwas komplexer:

Auch solche Steckdosenleisten bieten einen Überspannungsschutz, der deine Geräte absichert. Dabei ist darauf zu achten, dass man an der Stelle besser auf Qualität setzt, als auf den Preis zu achten. Billig kaufen lohnt halt nicht immer :-) 

Je nach Ausführung haben diese Leisten auch Montageösen, um die Leiste zu befestigen, allerdings sind diese dann fest und nicht flexibel wie bei den Steckdosenleisten aus dem Serverbereich.